
Geschichte des Altenpflegezentrums Hildburghausen
1945 – Kriegsende – Flüchtlingskolonnen kamen vom Osten und suchten eine neue Heimat. Die Menschen suchten Zuflucht im Glauben suchten Ansprechpartnern in den Pfarrämtern. Da Hildburghausen ziemlich in der Mitte des damaligen Dekanates Meinigen liegt hat sich ein Grundstücke mit Haus zum Kauf gefunden. Es handelt sich um das einstige Gästehaus des ehemaligen Schlosses in der Johann - Sebastian - Bach – Straße 16.

Am 28.10.1947 haben Barmherzige Schwestern von der hl. Elisabeth eine katholische Schwesternstation in Hildburghausen in der Unteren Marktstraße gegründet. Das Provinzial- Mutterhaus Berlin Tempelhof entsandte drei Schwestern in diese Station.
15.07.1957 – Offizielle Eröffnung des Caritas Altenheimes „St. Laurentius“. In kurzer Zeit sind sämtliche Zimmer mit Alten und Gebrechlichen belegt, und wurden liebevoll von den Bamherzigen Schwestern umsorgt.
Im Jahre 1960 beginnen die Bauarbeiten zur Erweiterung des Küchenraumes und des Neubaues von vier Einzelzimmern.
Im Dezember 1962 wird der damalige Caritas Direktor Hofmann nach Meinigen versetzt und sein Nachfolger wird Kaplan Hostombe aus Saalfeld.
Vom Februar – Juli 1964 wurde die Zentralheizung eingebaut.
Am 29.7.1964 beging das Altenheim sein 10 - jähriges bestehen und der Generalvikar Schöner von Meinigen nimmt die Einweihung der umgebauten Kapelle und des neu hergerichteten Kreuzweges vor.
7.12.1964 wurde mit dem Umbau der 1. Etage zur Pflegestation begonnen. Es wurden 6 Zimmer mit Teeküche, Bad und Toiletten geschaffen. Dieses Vorhaben war nur unter sehr schwierigen Bedingungen zu realisieren, da Wohnraum zu DDR – Zeiten eine Rarität war und nicht ohne weiteres Zweck entfremdet verwendet werden durfte. Nur dem Verhandlungsgeschick mit der politischen Gemeinde des Caritasdirektors Peter Hostombe und der seit Dezember 1963 angestellten Fürsorgerin des Caritasverbandes, Frau Christa Alsch, ist es zu verdanken, daß dieser Umbau möglich werden konnte. Am 01.02.1965 konnte die Pflegestation mit 15 Pflegeplätze eröffnet werden.
Herr Konrad Vogel aus Meinigen übernahm am 01.05.1976 die Caritas Zentralstelle im Hause.
Im Jahre 1987 geht das Wirken der Ordensschwestern im Caritasheim „St. Laurentius“ zu Ende. Die beiden Ordensschwestern werden am 23. September verabschiedet und am 24. September wird die Schwesternstation aufgelöst. Im gleichen Jahr wird die Leitung des Heimes in weltliche Hände gelegt, Frau Elke Witzel übernimmt die Leitung in vollen Umfang.
Am 13. November 1988, kommt Pfarrer Stubenitzky als Gemeindepfarrer nach Hildburghausen.
1991 entstanden erste Gedanken für einen Um-, Erweiterungs- und Neubau.
1992 zieht die Geschäftsstelle nach Meinigen.
Am 11.7.1994 feiert das Caritasheim sein 40-jähriges Bestehen. In den verschiedenen Festreden wurde auf das Bauvorhaben in nächster Zukunft hingewiesen, damit sich die Heimbewohner seelisch und moralisch darauf einstellen konnten.
Im Jahre 1995 wurden die Baumaßnahmen in zwei Bauabschnitten begonnen. Am 05.09.1995 war Grundsteinlegung. Das Richtfest des 1. Bauabschnittes konnte am 19.06.1996 begangen werden. Richtfest des 2. Bauabschnitts war am 19.06.1997 und die Fertigstellung wurde am 31.07.1998 begangen.
Es war für alle Beteiligten – sowohl für Heimbewohner wie auch fürs Personal eine sehr schwierige Aufgabe bei laufendem Betrieb sich auf so ein enormes Bauvorhaben einzulassen.
Am 07.09.1998 um 14:00 Uhr war die Freude groß, als die feierliche Einweihung durch Hw. Herrn Bischof Wanke vorgenommen werden konnte.
Seit Juli 1999 hat das Altenheim keinen Hausgeistlichen mehr. Das Heim wird seitdem vom Stadtgeistlichen Herrn Pfarrer Stubenitzky seelsorglich betreut.
Am 02.07.2001 erfolgte der Wechsel der Trägerschaft aus dem Caritasverband Meinigen zum Bistum Erfurt e.V.
01.01.2004 – Der Caritasverband Südthüringen e. V. wird aufgelöst.
Rechtsnachfolger ab 01.01.2004 ist der Caritasverband für das Bistum Erfurt e. V.. Der Südthüringer Verband war rechtlich gesehen schon in den vorhergehenden Jahren als Regionalverband ein Teil des DiCV Erfurt.
22.06.2004 – Auf Initiative von Pfarrer Stubenitzky erhält die Kapelle zum 50-jährigen Jubiläum des Caritas-Altenpflegeheimes eine Farbbleiverglasung. Die Kosten werden in dankenswerter Weise zu rund einem Drittel von der katholischen Kirchgemeinde übernommen.
Vom 02. - 04.07.2004 feiert das Caritasheim sein 50-jähriges Jubiläum.
Beginnend mit dem Mitarbeiterabend am Freitag, fortgesetzt durch den Tag der Bewohner, Angehörigen, Betreuer und der interessierten Öffentlichkeit. Den Höhepunkt bildet der offizielle Festtag mit vielen geladenen Gästen aus Kirche, Politik, Gesundheits- und Sozialwesen sowie den Lieferantenunternehmen der Einrichtung. Den Auftakt bildet der Festgottesdienst in der Kirche „St. Leopold” mit Weihbischof Hans-Reinhard Koch und Caritasdirektor und Domkapitular zu Erfurt, Bruno Heller. Danach lädt das Caritasheim seine Gäste zu Essen im Festzelt und zum Festakt in den Saal der Einrichtung ein.
03.11.2004 – Spatenstich für das Haus Teresa. In dem sanierungsbedürftigen, denkmalgeschützten Gadow-Haus, einem barocken Bau auf der Stadtmauer, sollen Hausgemeinschaften für 34 demenzkranke Bewohner entstehen.
01.07.2005 – Grundsteinlegung und Richtfest für das Haus Teresa. – Caritasdirektor Bruno Heller, Caritasreferentin Jeanette Krah und Caritas – Baureferent Franz Josef Reimann betonen, dass mit dem Konzept der Hausgemeinschaften Neuland betreten wird. Ziel dieses Konzeptes ist es, die Lebensqualität, die Fähigkeiten und die Ressourcen der an Demenz erkrankten Menschen zu erhalten.
01.01.2006 – Trägerwechsel des Caritas Altenpflegezentrums Hildburghausen: vom Caritasverband für das Bistum Erfurt e. V. zur Caritas Trägergesellschaft „St. Elisabeth” gGmbH.
11.06.2006 – Einweihung Haus Teresa mit einem „Tag der offenen Tür” für Bewohner, Angehörige, Betreuer und Gäste aus Wirtschaft und Politik haben die Gelegenheit, das Haus Teresa zu besichtigen.
13.06.2006 – Gründung des ambulanten christlichen Hospizdienstes Emmaus e.V.
21.07.2006 – Einweihung und Segnung des Hauses Teresa durch Domkapitular und Diözesan Caritasdirektor Bruno Heller.
ab April 2007 – Angebot einer Betreuungsgruppe für pflegebedürftige Senioren. Mit dem Angebot können pflegende Angehörige einen Nachmittag der Zeit der Entspannung und Entlastung erleben, Termine wahrnehmen und Besorgungen erledigen.
2007 - „Elisabeth-Jahr” – Mit zahlreichen Veranstaltungen zusammen mit den katholischen und evangelischen Pfarrgemeinden ehren wir die heilige Elisabeth von Thüringen.
02.04.2008 – Eröffnung des Restaurants mit Mittagstisch im Saal für Heimbewohner, Mitarbeiter und Gäste.