Altenpflegezentrum St. Josefshaus Nordhausen

Bewohnerin und Bewohner umarmt

In diesem historischen Ambiente bieten wir moderne stationäre Pflege und eine spezielle Station für demenziell erkrankte Bewohner. Gegenüber dem bisherigen Haus werden wir in den kommenden Jahren unser Zentrum erweitern mit einer Wohngemeinschaft für Senioren, einer Tagesbetreuung und einem Begegnungszentrum.

Unser Altenpflegezentrum verfügt über insgesamt 64 Pflegeplätze in 52 Einzel- und 6 Doppelzimmer mit barrierefreien Duschen und WCs. Zusätzlich gibt es einen separaten Wohnbereich für 15 Bewohner mit Demenz. Eine grüne Oase für unsere Bewohner/innen und Gäste erschließt sich im Innenhof unseres Seniorenheims. Die großzügig gestaltete Außenanlage mit ihrem Gartenbereich bietet viele Sitzgelegenheiten und ermöglicht auch kleine Spaziergänge. Es gibt eine hauseigene Kapelle, in der regelmäßig Gottesdienste stattfinden. Liebevoll eingerichtete Aufenthaltsräume laden zum Verweilen, Unterhalten und Lesen ein. Eine freundliche Atmosphäre in unserem überschaubaren und familiären Seniorenheim und helle und freundliche Räumlichkeiten zeichnen unsere Einrichtung aus.

  • eine freundliche Atmosphäre in einer überschaubaren Einrichtung
  • individuelle Gestaltung des Zimmers mit eigenen Möbeln und Erinnerungstücken möglich
  • ganzheitliche Pflege durch qualifizierte Mitarbeiter
  • abwechslungsreiche Freizeitangebote
  • evangelische und katholische Gottesdienste im Haus
  • gemeinsame Feiern traditioneller Feste im Kirchenjahr und zu anderen Anlässen
  • ausgewogene, gesunde Kost aus der hausinternen Küche
  • Wäscheservice inklusive 

Weitere Angebote

Verhinderungspflege

Wenn pflegende Angehörige einmal Urlaub machen wollen oder sie durch eigene Krankheit vorübergehend an der Pflege gehindert sind, dann zahlt die Pflegekasse eine notwendige Ersatzpflege. Dieser Anspruch besteht für maximal sechs Wochen im Jahr. Man nennt diese Verhinderungspflege. Während der Verhinderungspflege wird das Pflegegeld für bis zu sechs Wochen im Kalenderjahr zur Hälfte weitergezahlt. Voraussetzung für die Zahlung der Verhinderungspflege ist, dass der pflegende Angehörige den Pflegebedürftigen mindestens sechs Monate vor der erstmaligen Ersatzpflege in seiner häuslichen Umgebung gepflegt haben muss. Zweite Voraussetzung ist, dass der Pflegebedürftige zum Zeitpunkt der Verhinderung mindestens in Pflegerad 2 eingestuft ist. Unser Altenpflegezentrum bietet pflegenden Angehörigen die Möglichkeit, ihre Pflegebedürftigen in der Zeit der Verhinderungspflege bei uns stationär unterzubringen.

Kurzzeitpflege

Kann der pflegende Angehörige den Pflegebedürftigen zeitweise nicht im erforderlichen Umfang pflegen, und reicht auch teilstationäre Pflege nicht aus, besteht der Anspruch auf Pflege in einer vollstationären Einrichtung. Viele Pflegebedürftige sind nur für eine begrenzte Zeit auf diese vollstationäre Pflege angewiesen. In der sogenannten Kurzzeitpflege besteht die Möglichkeit für Pflegebedürftige, bis zu acht Wochen im Jahr in unserem Pflegeheim untergebracht zu werden. Gründe dafür kann es viele geben: Der pflegende Angehörige hat Urlaub oder ist krank, oder der Pflegebedürftige kann nach einer Krankenhausbehandlung noch nicht gleich wieder zurück nach Hause.

extra Wohnbereich für Menschen mit Demenz

Unser Altenpflegezentrum bietet 15 dementen und pflegebedürftigen Menschen ein neues Zuhause in familienähnlicher Atmosphäre, viel Raum für Betätigung und Kreativität, aber auch Rückzugsmöglichkeiten.

In unseren Hausgemeinschaften für Menschen mit Demenz werden Individualität und Selbständigkeit unserer Bewohner gewünscht und gefördert. Hier kommt niemand "zu Besuch” sondern Angehörige sind ein Teil unserer großen Familie.

Wie Zuhause Wohnen mit besonderer Fürsorge

Die Hausgemeinschaft als Wohnform bietet unseren Senioren ein Umfeld, das in seiner Ausgestaltung dem Wohnen in der eigenen Wohnung so nahe wie möglich kommen sollte. Für unsere Hausgemeinschaften sind die angenehme Wohnlichkeit, die Überschaubarkeit der unmittelbaren Lebensumgebung und das gemeinsame Haushalten charakteristisch.

Es wird ein normaler, gewohnter Tagesablauf mit fachkundiger Betreuung in einem überschaubaren räumlichen Rahmen ermöglicht. Die Pflege ist in ihrer umfassenden Professionalität Bestandteil der Hausgemeinschaft. Speziell ältere Menschen mit Gedächtnisstörungen und geringem bis mittleren Pflegebedarf finden hier ein optimales Lebensumfeld.

Fördern ohne zu überfordern

Demenzkranke brauchen ihr eigenes Maß an Freiheit, gleichzeitig aber einen einfachen überschaubaren Tagesablauf, der sie aktiviert, jedoch nicht überfordert. Die Lebens- und Wohnqualitäten stehen bei uns im Vordergrund. Jeder Bewohner steht auf wann er möchte, er kann bei den ganz normalen Alltagssituationen mithelfen. Am Vormittag stehen hauswirtschaftliche Tätigkeiten im Vordergrund, wie das Geschirr spülen, Kartoffeln schälen, Kuchen backen und vieles mehr. Der Nachmittag ist geprägt von gemütlichen Runden mit Singen, Spielen oder Basteln aber auch Spaziergänge, hauswirtschaftliche oder handwerkliche Aktivitäten sind möglich. Ein Zuhause zum Wohlfühlen!

Mittagstisch

Der Mittagstisch bietet ein abwechslungsreiches Mittagessen nicht nur für unsere Heimbewohner, sondern für jedermann und das 365 Tage im Jahr.

Damit man sich wie zu Hause fühlt, sollte es auch wie zu Hause schmecken - oder sogar noch besser! Genau dafür sorgen unsere kompetenten Fachkräfte jeden Tag aufs Neue. Mit viel Liebe werden in unserer hauseigenen Küche die täglichen Mahlzeiten frisch zubereitet. Dabei achten wir auf abwechslungsreiche, ausgewogene und schmackhafte Speisenzubereitung. Sonder- oder Diätkost werden selbstverständlich auch angeboten. Wünsche der Bewohner werden beim Speiseplan nach Möglichkeit berücksichtigt.

Preise allgemein St. Josefshaus Nordhausen

Preise im Detail für Pflegeeinrichtung St. Josefshaus Nordhausen

Feierliche Grundsteinlegung des Erweiterungsbaus des Caritas Altenpflegezentrums St. Josefshaus in Nordhausen

Feierliche Grundsteinlegung des Erweiterungsbaus des Caritas Altenpflegezentrums St. Josefshaus in Nordhausen

Nachdem im Herbst letzten Jahres die Verfüllungsarbeiten an den Kellern der historischen Dombrauerei abgeschlossen wurden  und in den letzten Wochen die Gründungsarbeiten erfolgten, fand am 2. Juni um 13 Uhr, bei strahlendem Sonnenschein, die feierliche Grundsteinlegung durch Herrn Caritasdirektor Bruno Heller statt.
Der Bauherr, die Caritas Trägergesellschaft „St. Elisabeth“ betreibt bereits 14 Einrichtungen der Altenhilfe in Thüringen. Darin werden etwa 800 pflegebedürftige Menschen von 750 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern betreut. 
Das Caritas Altenpflegezentrum St. Josefshaus ist eine Einrichtung für alte und pflegebedürftige Menschen mitten in der Altstadt von Nordhausen. Daher besteht für das Haus eine konstant große Nachfrage. Daneben steigt vor allem der Bedarf an Plätzen für demenziell erkrankte Senioren. Um dem Bedarf gerecht zu werden, hat die Einrichtung bereits im Bestand eine Wohngruppe für demente Bewohner geschaffen. Mit der Erweiterung um 35 Plätze kann hier der steigende Bedarf befriedigt und eine sach- und fachgerechte Versorgung von demenziell erkrankten Menschen gewährleistet werden.
Eine geschlossene Brücke soll Neu- und Altbau verbinden und gewährleisten, dass Bewohner und Dienstpersonal auf direktem Wege die jeweiligen Betreuungsangebote bzw. Versorgungseinrichtungen nutzen können. In das Brückenbauwerk werden gleichzeitig die nötigen Versorgungsleitungen integriert.
Im Haus C werden 15 Tagespflegeplätze auf 2 Etagen geschaffen. Im Erdgeschoß wird zusätzlich ein Begegnungszentrum/Quartierstreff für alle Generationen entstehen. Hier sollen kulturelle Veranstaltungen aber auch offene Treffs für Begegnung und Austausch sorgen. Das Haus A soll eine Wohngruppe für ältere pflegebedürftige Menschen mit Gemeinschaftsräumen beherbergen und dabei die Möglichkeit bieten, sich ambulant versorgen zu lassen.
Bei den Planungen wurde der Gedanke eines generationengerechten, barrierearmen Quartiers fortgeführt. Alltagskultur soll im vertrauten Umfeld erhalten bleiben, der Austausch zwischen Jungen und Alten mobilisiert werden. Die Lage mitten im Zentrum der historischen Altstadt von Nordhausen bietet dafür optimale Voraussetzungen.
Im Quartiershaus soll auch eine Physiotherapie und ein Frisör untergebracht werden, so wird das Haus in die Versorgungsstruktur der Altstadt eingebunden und geöffnet.
Die Fertigstellung des Projektes ist für das 1. Quartal 2019 anvisiert.