Gesundheitliche Versorgungsplanung

Aber gerade, wenn ein Umzug in ein Pflegeheim ansteht, stellt sich die Frage: Wie sollen wir die letzte Lebensphase regeln für den Fall, dass am Lebensende krankheitsbedingt selbstständig keine Entscheidungen mehr getroffen werden können?
Die Caritas Trägergesellschaft "St. Elisabeth" hat auf diese Situation reagiert und bietet in den Einrichtungen in Nordhausen, Eisenach, Bad Langensalza und Erfurt das Modell der "Gesundheitlichen Versorgungsplanung" (Advance Care Planning) an.
In einer gemeinsamen Entscheidungsfindung mit der betroffenen Person, deren Angehörigen und den behandelnden Ärzten, wird ein Vorausplan für die letzte Lebensphase festgelegt. Die Wünsche und Bedürfnisse der Bewohner*innen sind dabei handlungsleitend.
In einem strukturierten, persönlichen Gesprächsprozess geht es darum, dass die Bewohner*innen selbstbestimmt über Behandlungs-, Versorgungs- und Pflegemaßnahmen entscheiden kann. Er wird dabei von ausgebildeten ACP-Beratern begleitet. Aufgabe aller Mitarbeitenden und insbesondere der ACP-Berater ist es, die anvertrauten Menschen auf Grundlage des christlichen Menschenbildes achtsam und respektvoll zu begleiten und ihre Bedürfnisse ernst zu nehmen.