Brücke über die Werra© Caritas Trägergesellschaft "St. Elisabeth" gGmbH
Nach einem gemeinsamen ausgiebigen Frühstück fuhren wir zur Creuzburg, ganz in der Nähe von Eisenach. Schon von weitem bietet die Creuzburg ihren Besuchern ein faszinierendes Bild. Die gepflegte und gut erhaltene Anlage übt eine magische Anziehungskraft aus und zwingt die Besucher ganz einfach zum Betrachten und Verweilen.
Bei der Burgführung lernten wir, dass die Creuzburg, neben der Neuenburg (hier waren wir im letzten Jahr) und der Runneburg, die wichtigste Residenz des landgräflichen Ehepaares Elisabeth und Ludwig IV war. Ihre beiden Kinder Herrmann und Gertrud kamen hier auf die Welt und wahrscheinlich auch ihre jüngste Tochter Sophie. Die Elisabethkemenate ist ein Zeugnis dieser Zeit.
Inzwischen war es Mittagszeit und wir fanden ein herrliches Plätzchen an der Werra um unsere mitgebrachten Leckereien aus dem Rucksack zu verspeisen.
Ausgeruht und frisch gestärkt ging es nun zu Fuß weiter zum Stiftsgut Wilhelmsglücksbrunn. Wir wanderten über die imposante Werrabrücke und verweilten kurz in der Liboriuskappelle. Vorbei an Feldern und Wiesen führte uns der Weg direkt zum Ziel: das Gut Wilhelmsglücksbrunn hat eine lange, traditionsreiche Geschichte (sogar Goethe soll schon hier gewesen sein). Heute ist das Gut Wilhelmsglücksbrunn eine Tagungsstätte mit Restaurant, Café und einem Bioladen. Ökologische Landwirtschaft wird hier groß geschrieben.
Der Eiskaffee war aufgrund der heißen Temperaturen eine Wohltat für uns. Nach einen lustigen Nachmittag ging es wieder zum Auto und wir fuhren heimwärts nach Erfurt.
Mal sehen, welchen Ort / Wirkungsstätte der Hl. Elisabeth wir im nächsten Jahr besuchen werden …